Neues aus dem Projekt „Leben und Arbeiten in Poppenhausen“

Verein „Leben und Arbeiten in Poppenhausen“ e.V. - Veränderung an der Vereinsspitze

Eine Veränderung an der Vereinsspitze gab es für den Verein „Leben und Arbeiten in Poppenhausen e. V“.
Im Dezember 2011 wurde in der Jahreshauptversammlung der Vorstand des Vereins neu gewählt.
Frau Jutta Rau aus Poppenhausen, die in den letzten 2 Jahren als Vorstandsvorsitzende an der Spitze des Vereins tätig war, stand aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl zur Verfügung.
An ihre Stelle wurde Frau Petra Leitschuh aus Poppenhausen gewählt, die nun den Vorsitz des Vereins „Leben und Arbeiten in Poppenhausen e.V. übernimmt.
Ein großer Dank ging an Frau Jutta Rau, die sich für die Belange des Vereins einsetzte und die von der Gründung an den Verein begleitete und unterstützte.
Für die Bereitschaft das Amt des Vorsitzes zu übernehmen und sich für den Verein zu engagieren gab es ebenso Dankesworte an Frau Petra Leitschuh.
Der Verein Leben und Arbeiten in Poppenhausen e.V. unterstützt und begleitet das Kooperationsprojekt zwischen der Gemeinde in Poppenhausen und dem St.Antoniusheim in Fulda in seiner Zielsetzung, Menschen mit einer Behinderung in die Gemeinde Poppenhausen zu integrieren und sie als Gemeindemitglieder aktiv dort einzubinden.
Betriebe in Poppenhausen stellen adäquate Arbeitsplätze zur Verfügung. Es gibt die Möglichkeit in einem Appartementhaus, im Ortskern, mit insgesamt 7 Wohnungen für das Betreute Wohnen zu leben und seine Freizeit aktiv in der Gemeinde zu verbringen.

Der Verein möchte besonders für die Nachhaltigkeit des Projekts sorgen und beteiligt sich durch das Sammeln von Geld- und Sachspenden für die Umsetzung des Projekts in der Gemeinde Poppenhausen. Menschen, die eine Behinderung haben und in Poppenhausen leben und arbeiten, werden finanziell und persönlich unterstützt und intensiv begleitet.
Die neuen Mitbürger der Gemeinde Poppenhausen sollen sich wohlfühlen und in der Rhöngemeinde ein zu Hause finden.
Der Verein „Leben und Arbeiten in Poppenhausen e.V.“ hat in den letzten 2 Jahren einen ganz erheblichen Beitrag zum Gelingen dieser Zielsetzung beigetragen.

Vorstand des Vereins „Leben und Arbeiten in Poppenhausen e.V.
Der Vereinsvorstand:
1.Vorsitzende Petra Leitschuh (Poppenhausen)
2.Vorsitzender Bürgermeister Manfred Helfrich (Poppenhausen)
Kassierer Michael Sapper (Poppenhausen)
Schriftführerin Stephanie Müller-Gerst (St. Antoniusheim)
Beisitzer:
Sabine Gensler-Münch (Poppenhausen)
Rosemarie Müller (St. Antoniusheim)
Jutta Rau (Poppenhausen)
Möchten Sie das Projekt unterstützen und /oder Mitglied im Verein werden?
Sie können sich sehr gerne an uns wenden.
Anschrift:
Verein Leben und Arbeiten in Poppenhausen e.V.
von Steinrück Platz 1a
36163 Poppenhausen
Telefon : 06658-79180964

Frau Petra Leitschuh
Weiherberg 22
36163 Poppenhausen/Wasserkuppe
Tel.:017610155032
Herrn Michael Sapper
Marienstr.2
36163 Poppenhausen/Wasserkuppe
Tel.: 06658-273
Stephanie Müller-Gerst
St. Antoniusheim Fulda
An St. Kathrin 4
36041 Fulda
Tel.: 0661-1097-335
Auszug aus der Vereinssatzung:

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
2. Zweck des Vereins ist die Förderung mildtätiger Zwecke durch Unterstützung von Personen im Sinne  des §  53 Nr.1 AO.
3. Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
die intensive Förderung und Begleitung von Menschen mit einer geistigen und körperlichen Behinderung im Arbeitsleben, im Wohnen und im Bereich der Freizeitgestaltung in der Gemeinde Poppenhausen / Wasserkuppe.
• Förderung der Integration und Inklusion von Menschen mit einer Behinderung in das Gemeindeleben in Poppenhausen und Stärkung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
• Der Verein unterstützt das Kooperationsprojekt „Leben und Arbeiten in Poppenhausen“ in seiner Zielsetzung zwischen der Gemeinde Poppenhausen und dem St .Antoniusheim in Fulda.
• Schaffung von Begegnungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen zwischen Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung in der Gemeinde Poppenhausen z.B. durch Einladungen zu Veranstaltungen in der Gemeinde, Begegnungen mit ortsansässigen Vereinen, Durchführung gemeinsamer Feste und Begegnungen im Freizeitbereich, gemeinsame Ausflüge und Aktivitäten, Teilnahme an Kultur –und Sportangeboten.
• Begleitung und Förderung der Menschen mit Behinderung im Bereich des „betreuten Wohnens“ in der Gemeinde Poppenhausen. Stärkung der Eigeninitiative und Selbständigkeit der Menschen mit  geistiger Behinderung, die in der Gemeinde Poppenhausen wohnen z. B
durch Wohnraumakquise und Betreuung der behinderten Menschen vor Ort in ihren Wohnungen.
• Akquise von geeigneten Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung in Betrieben der Gemeinde Poppenhausen und intensive Begleitung im Arbeitsleben.
• Förderung von bürgerlichem Engagement in der Gemeinde Poppenhausen für Menschen mit Behinderung z.B durch Übernahme eines Ehrenamtes.
Über eine Spende zugunsten des Projekts „Leben und Arbeiten in Poppenhausen“ würden wir uns sehr freuen.

Bankverbindung
Sparkasse Fulda
Konto:  6007526
BLZ:  5305018

Neues aus dem Projekt „Leben und Arbeiten in Poppenhausen“

Erstes Spiel -Turnier in Poppenhausen fand ganz im Zeichen gelebter Inklusion statt.

Projektleitung „Leben und Arbeiten in Poppenhausen“ organisiert Tag der Begegnung in Poppenhausen.

Am Sonntag, den 5.Juni; fand in Poppenhausen das „Erste Mensch- ärgere- dich“ nicht Turnier in der Reihe „Tage der Begegnung“ statt.
Eingeladen waren alle Interessierten aus der Gemeinde Poppenhausen, dem St. Antoniusheim in Fulda und weitere Mitspielerinnen und Mitspieler der Stadt Fulda und dem Landkreis.
Bei wunderschönem Sommerwetter fanden sich im und vor dem Vereinsheim der Gemeindeverwaltung Poppenhausen zahlreiche Turnierspielerinnen und –spieler sowie zahlreiche Gäste ein.
Zunächst mussten sich alle Spieler mit Namen registrieren lassen, bekamen eine Spielnummer und dann erfolgte die erste Auslosung der jeweiligen 4 Brettspielgegner.

Nach der Begrüßung aller Teilnehmer und Gäste durch Stephanie Müller-Gerst und der Bekanntgabe der Spielregeln; wurde mit dem Schlachtruf…
“An die Würfel-fertig-los“…
das erste Spielturnier offiziell eröffnet und sofort klapperten die Würfel über die Spieltische.

In insgesamt 3 aufregenden Spielrunden, deren Mitspieler wiederum bunt gemischt ausgelost wurden, konnten schließlich die ersten 3 Siegerplätze nach Punkten ermittelt werden.
Punktgleiche Spieler würfelten ihre Platzierung aus und somit stand gegen 15 Uhr die Siegerehrung an.

Platzierungen:
1. Platz: Maria Büttner Petersberg
Siegerin mit insgesamt 13 Punkten wurde Frau Maria Büttner.
Sie bekam den ersten Preis ( gestiftet von der Firma Segelflugwerk Schleicher ) einen Segelrundflug, auf und um die Wasserkuppe; überreicht.
2. Platz Ruth Meyer aus Künzell
3. Platz. Lennard Schubert aus Gersfeld
Zu den tollen Preisen bekamen die ersten drei Sieger von Frau Müller-Gerst noch jeweils eine Urkunde überreicht.
Alle weiteren Spielerinnen und Spieler durften natürlich auch einen kleinen Preis mit nach Hause nehmen.
Allen Gewinnern noch einmal ganz herzlichen Glückwunsch!

Für das leibliche Wohl der Spielerinnen und Spieler war an diesem Sonntag durch einen Grillstand, Kaffee und Kuchen, sowie kühlen Getränken bestens gesorgt.

Ein ganz besonderer Dank an die vielen Sponsoren, die mit wunderbaren und vielfältigen Sachpreisen das Turnier unterstützt haben und somit zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben :
Segelflugwerk Schleicher in Poppenhausen, Antoniusheim Fulda, Gemeinde Poppenhausen, Peterchens Mondfahrt / Wasserkuppe, St. Georg Apotheke Poppenhausen, LVM Versicherungen, BEK Fulda u. a.
Vielen Dank auch an alle Helfer und Helferinnen:
Wilfred Müller am Grillstand, Familie Leitschuh aus Poppenhausen am Verkauf und der Registrierung, meiner Kollegin Petra Leitschuh für die Hilfe bei der Organisation und Durchführung.
Es war ein wunderschöner, gemeinsamer Nachmittag, mit viel Spass, guter Laune und vielen emotionalen „Höhen und Tiefen“, die ein „Mensch- ärgere dich nicht“ Spiel bereithält.

Am Ende des Turniers waren sich alle einig: So ein Spielturnier sollte unbedingt bald eine Wiederholung finden.

Der Spielnachmittag war eine sehr gelungene Veranstaltung auf dem Weg hinführend zu einer inklusiven Gesellschaft in der jeder anders sein darf und so akzeptiert wird wie er ist. Menschen mit und ohne Handicap lernten sich kennen, spielten gemeinsam, hatten zusammen viel Spass und es gab keinerlei Berührungsängste.
Beim gemeinsamen Tun waren und sind Unterschiede unwesentlich und überhaupt nicht wichtig.
Bis Inklusion Wirklichkeit wird ist es noch ein langer Weg…...deshalb sind es
vielleicht diese kleinen Schritte die irgendwann zum Ziel führen.
Denn wie heißt es so treffend:
„Der beste Weg die Zukunft vorauszusagen ist sie zu gestalten“


Stephanie Müller-Gerst
Projektleitung „Leben und Arbeiten in Poppenhausen“

Herzliche Einladung zu einem Tag der Begegnung

Das Anderssein der anderen
als Bereicherung des eigenen Seins zu begreifen; 
sich verstehen,
sich verständigen
miteinander vertraut werden,
darin liegt die Zukunft der Menschheit
   ( Rolf Niermann )


Das Projekt „Leben und Arbeiten in Poppenhausen“ lädt ganz herzlich

zu einem „MENSCH – ÄRGERE – DICH – NICHT“ Turnier
am Sonntag, den 5 Juni um 11 Uhr nach Poppenhausen / Wasserkuppe in das Rathaus (Vereinsraum) ein.


• Jeder kann mitmachen von 6 bis 99.
• Es gibt viele schöne Preise zu gewinnen.
• Für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt.
• Für Mitspielerinnen und Mitspieler aus dem St. Antoniusheim stehen „Spielhelfer“ zur Verfügung und es kann ein Fahrdienst organisiert werden.
• Damit wir den Tag mit den Spielen gut planen können, bitte bis zum Freitag, den 27.Mai zum Turnier verbindlich anmelden.


Anmeldungen und weitere Informationen bei:

Stephanie Müller-Gerst 0661-1097-335
und
Petra Leitschuh 06658-1476

 

Wir freuen uns auf viele Mitspieler und Mitspielerinnen und
einen schönen Begegnungstag mit viel Spaß
und guter Unterhaltung

 

Projekt „Leben und Arbeiten in Poppenhausen“
Stephanie Müller-Gerst
Projektleitung

Mein Umzug nach Poppenhausen!

Am 29.06.2010 zog ich nach Poppenhausen. Um 10.00 Uhr kam Frau Steffi Müller-Gerst mit dem Handwerkerbus nach Marbach. Dann haben Steffi und ich den Bus eingeladen. Danach haben wir in der Wohngemeinschaft Martin was getrunken und Schlüsselabgabe und Geldgeschäfte erledigt. Danach sind wir Richtung Poppenhausen gefahren. Freude und ein bisschen Wehmut fuhren auch mit. Als wir in Poppenhausen ankamen, wartete schon eine weitere Kollegin von Steffi Müller-Gerst. Kollegin Jana Ganseforth hat uns geholfen einzuräumen.

Wobei ich nochmal ein dickes Dankeschön an die beiden sagen möchte. Als wir fertig waren, ging ich einkaufen. Ich fühle mich richtig wohl im Betreuten Wohnen. Warum ich nach Poppenhausen gezogen bin, ist der Grund, dass ich beim Segelflugzeugbau Schleicher als Hausmeisterhelfer tätig bin. Am 01.07.2010 der eigentliche Tag im Betreuten Wohnen waren Steffi und ich in der Gemeinde und haben mich in der Gemeinde umgemeldet und den Personalausweis neu beantragt. Seit dem sind schon vier Wochen vergangen. Ich wohne in einer Ferienwohnung im Haus Cafe Gensler. Steffi und ich gehen 1x die Woche einkaufen.

Ich fahre mit dem Fahrrad morgens an die Arbeit. Aber nur, wenn das Wetter mitspielt. Ich habe mich in den vier Wochen gut eingelebt. Ich trinke manchmal mit Sabine Gensler, meiner Vermieterin, einen Kakao.

Ich freue mich über eine schöne Zeit in Poppenhausen.


Steffen Teutloff

Eröffnungsfest zum Umbaubeginn des „alten Rathauses“ am 7.Juli 2010 in Poppenhausen/Wasserkuppe

Gedicht vorgetragen von Stephanie Müller-Gerst (Projektleitung)

Schon zu Beginn des. 18. Jahrhunderts begann die Gesellschaft sich mit veränderten Sichtweisen auf Menschen mit Behinderung auseinanderzusetzen.
Heute im 21.Jahrundert angekommen stellt sich trotzdem die Frage, wie weit wir uns als Gesellschaft mit diesen veränderten Sichtweisen auseinandergesetzt haben, sie praktizieren und umsetzen.
Hat sich der Paradigmenwechsel schon so vollzogen wie es wünschenswert wäre?

Mit einem Gedicht von Christian Fürchtegott Gellert aus dem Jahre 1780 möchte ich zum Nachdenken anregen und damit verbunden einen Blick auf unsere Gesellschaft im Umgang mit Menschen mit Behinderung richten.

Das Land der Hinkenden
Vorzeiten gabs ein kleines Land,
Worin man keinen Menschen fand,
Der nicht gestottert, wenn er redte,
Nicht, wenn er ging, gehinket hätte;
Denn beides hielt man für galant.
Ein Fremder sah den Übelstand;
Hier, dacht er, wird man dich im Gehn bewundern müssen;
Und ging einher mit steifen Füßen.
Er ging, ein jeder sah ihn an,
Und alle lachten, die ihn sahn,
Und jeder blieb vor Lachen stehen,
Und schrie: Lehrt doch den Fremden gehen!
Der Fremde hielts für seine Pflicht,
Den Vorwurf von sich abzulehnen.
Ihr, rief er, hinkt; ich aber nicht;
Den Gang müßt ihr euch abgewöhnen!
Der Lärmen wird noch mehr vermehrt,
Da man den Fremden sprechen hört.
Er stammelt nicht; genug zur Schande!
Man spottet sein im ganzen Lande.
***
Gewohnheit macht den Fehler schön,
Den wir von Jugend auf gesehn.
Vergebens wirds ein Kluger wagen,
Und, daß wir töricht sind, uns sagen.
Wir selber halten ihn dafür,
Bloß, weil er klüger ist, als wir.

23/11 2010

Dämmerschoppen in Poppenhausen…..

Am Mittwoch, den 07.07.2010 fand in Poppenhausen bei herrlichem Sommerwetter ein Dämmerschoppen statt, zu dem der Verein „Leben und Arbeiten in Poppenhausen e.V.“ alle Interessierte und Freunde des Projekts Leben und Arbeiten in Poppenhausen eingeladen hatte.
Trotz anstehendem Halbfinale der „deutschen Elf“, waren sehr viele Menschen gekommen, um den Umbaubeginn des alten Bürgermeisteramts in das neue Appartementhaus für das betreute Wohnen in Poppenhausen zu feiern.
Nach der Begrüßungsansprache der Vereinsvorsitzenden Frau Jutta Rau, begrüßten auch Herr Bürgermeister Manfred Helfrich ( Poppenhausen ) und Herr Sippel, Geschäftsführer des St. Antoniusheims die anwesenden Gäste, darunter auch Dr. Heiko Wingenfeld, Frau Sorg von der Lioba Stiftung und stellten die Wichtigkeit und das gute Gelingen des Kooperationsprojekts in den Vordergrund.
Frau Stephanie Müller-Gerst (Projektleiterin) bedankte sich bei der Gemeinde Poppenhausen und dem St. Antoniusheim für die Unterstützung ihrer Arbeit und gab einen Einblick in das Geschehen an der Basis. Sie konnte den ersten neuen Mitbürger in der Gemeinde Poppenhausen, Herrn Steffen Teutloff, vorstellen.
Steffen Teutloff bedanke sich für die Unterstützung, die er bisher erfahren hat und freut sich sehr, nun ein Mitbürger in der Gemeinde Poppenhausen zu sein.
Um das Projekt auch finanziell zu stabilisieren, übergab der Lions-Club Fulda- Bonifatius eine Spende von 2000€ an die Vereinsvorsitzende Frau Jutta Rau.
Frau Rosemarie Müller, Leitung Lebensbaum aus dem St. Antoniusheim stellte ihre persönliche Gage von 200€, die sie für eine Fortbildung erhalten hatte, an diesem Abend dem Verein als Spende zur Verfügung und übergab Frau Müller-Gerst einen Scheck.
Mit einem zum Nachdenken anregenden Gedicht von C.F Gellert 1780 stellte Frau Stephanie Müller-Gerst sich verändernde Sichtweisen im Zusammenleben mit Menschen mit Behinderung in der Vergangenheit dar, diese Veränderungen der Sichtweise sind auch in unserer Zeit von großer Bedeutung.

Die Heimband „Toni Ranch Farmers“ sorgten mit ihren musikalischen Darbietungen für gute Stimmung und Unterhaltung.
Der offizielle Eröffnungsakt zum Umbaubeginn wurde von der Wohngemeinschaft Florian aus dem St. Antoniusheim mit einem Handwerkerlied und den dazu passenden Werkzeugen begleitet.
Herr Steffen Teutloff durchschnitt in einem feierlichen Akt das Band an der Einganstür zur alten Schule und startete dadurch den beginnenden Umbau.

Zum Ende des Dämmerschoppens überraschte Herr Büttner mit einigen selbst gedichteten Versen die anwesenden Gäste und sorgte damit für viel Heiterkeit.

Der Verein „Leben und Arbeiten in Poppenhausen e.V. stellte an diesem Abend auch die Aktion „1m² Schindeln“ vor. Mit dem Kauf von 1²m Schindeln, die später an dem neuen Gebäude angebracht werden, kann das Projekt finanziell unterstützt und eine Patenschaft übernommen werden.
Jeder „Schindelpate“ erhält eine Urkunde und sein Name wird an einer „Schindeltafel“ im neuen Appartementhaus zu lesen sein.

Der Dämmerschoppen in Poppenhausen war ein gelungener, erfolgreicher und sehr schöner Abend.

Allen, die zum guten Gelingen des Abends beigetragen haben, ganz herzlichen Dank dafür.


Stephanie Müller-Gerst
Projektleitung

Zu Besuch bei der freiwilligen Feuerwehr in Poppenhausen

Herr Steffen Teutloff wohnt im St. Antoniusheim in der Wohngemeinschaft „Martin“ in Marbach und arbeitet seit über einem Jahr im Rahmen des Projekts „Leben und Arbeiten in Poppenhausen“ im Partnerbetrieb Segelflugwerk Schleicher in Poppenhausen.

Nach einer Brandschutzübung in der Wohngemeinschaft Martin die sehr interessant und spannend war, hat sich Steffen Teutloff (er wurde bei der Brandschutzübung über den Balkon evakuiert) überlegt, sich etwas näher mit der freiwilligen Feuerwehr zu befassen. Nachdem er umfangreiches Informationsmaterial gesammelt und gelesen hatte, wollte er sich nun den Verein der freiwilligen Feuerwehr einmal genauer ansehen.

Da Steffen im Segelflugwerk Schleicher arbeitet und er tagsüber in Poppenhausen ist, kam der Gedanke auf, es könnte doch sinnvoll sein, sich mit der freiwillige Feuerwehr von Poppenhausen einmal näher zu beschäftigen. Er wäre bei einem Einsatz gleich vor Ort und es ist ja sehr wichtig bei einem Notruf schnell mit dem Feuerwehrauto am Einsatzort zu sein.

Am Mittwoch den 18.11.2009 fand ein Informationsabend mit dem Wehrführer Herrn Markus Heller im Feuerwehrgerätehaus statt.

Markus Heller zeigte den gesamten Feuerwehrbereich und erklärte natürlich alles rund um das Feuerwehrauto.

Zu Besuch bei der freiwilligen Feuerwehr in Poppenhausen
Zu Besuch bei der freiwilligen Feuerwehr in Poppenhausen

Dieser Besuch war sehr interessant und die Aufgaben einer freiwilligen Feuerwehr wurden von Herrn Heller sehr detailliert berichtet und erklärt.

Steffen wurde gleich eingeladen am nächsten Montagabend zur Feuerwehrübung nach Poppenhausen zu kommen und sich alles noch einmal anzusehen und die anwesenden Mitglieder der Feuerwehr kennen zu lernen.

An diesem Abend gab es eine Schulung in „Gerätekunde“ und anschließend wurde noch bei einem Glas Erdbeerbowle, eine Feuerwehrkameradin hatte Geburtstag, lange über die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs diskutiert.

Steffen Teutloff
Steffen Teutloff

Steffen Teutloff hat sich entschlossen, dem Verein der freiwilligen Feuerwehr in Poppenhausen beizutreten. Er möchte sich gerne dort ehrenamtlich engagieren und sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen.

Ein herzliches Dankeschön an Wehrführer Markus Heller für die Führung und Information. Danke auch an alle anderen Feuerwehrkameradinnen und Kameraden für die freundliche Aufnahme von Steffen Teutloff in den Verein der freiwilligen Feuerwehr Poppenhausen.

 

Stephanie Müller-Gerst
Projekt „Leben und Arbeiten in Poppenhausen“